Vor 5000 Jahren standen hier Dörfer am See. Der Torf hat alles bewahrt: Holz, Stoff, sogar Samen. Tauchen Sie hinab durch die Schichten der Zeit.
Zu den sieben Themenwelten ↓Jede Themenwelt erzählt Robenhausen aus einem anderen Blickwinkel — von der Entdeckung über das Moor bis zum eigenen Handwerk. Wählen Sie, wo Sie eintauchen möchten. Oder scrollen Sie weiter und tauchen Sie durch die Schichten der Zeit.
Wie ein Bauer 1858 eine versunkene Steinzeit fand — mit interaktiver Grabung.
Öffnen → 02Ein Tag im Pfahlbaudorf um 3000 v. Chr. — eine begehbare Szene.
Öffnen → 03Die Funde als durchsuchbare, mehrsprachige Sammlung.
Öffnen → 04Warum hier 5000 Jahre nichts vergeht — mit Zeit-Regler.
Öffnen → 05Von der Schaufel zur Datierung — datiere selbst mit Jahrringen.
Öffnen → 06Robenhausen im globalen Zusammenhang — mit interaktiver Karte.
Öffnen → 07Steinzeit zum Selbermachen — Werkstatt und Überlebens-Challenge.
Öffnen →Von den ersten Häusern am Ufer bis zum Welterbe: Tippen Sie auf eine Station und verfolgen Sie, wie aus einem Pfahl im Moor ein Stück Menschheitsgeschichte wurde.
2011 hat die UNESCO die «Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen» auf dieselbe Liste gesetzt wie die Chinesische Mauer oder Machu Picchu. Wetzikon-Robenhausen am Pfäffikersee ist eine dieser Stätten — und gehört zu den Geburtsorten der Pfahlbauforschung überhaupt.

Sieben Fundstellen liegen am Pfäffikersee. Warum gerade Robenhausen weltberühmt wurde, liegt an einem Bauern aus Wetzikon — und an der Eigenschaft des Moors, die Zeit anzuhalten.
Modul 6 — die Karte der 111 Fundstellen →Im sauerstoffarmen Torf zerfällt nichts. Hier überdauern Holz, Textilien und Samen Jahrtausende.
Modul 4 — wie der Torf die Zeit anhält →Jakob Messikommer (1828–1917) stach TorfAbgestorbene, im Moor konservierte Pflanzenmasse — sauerstoffarm, daher zerfällt nichts. → Glossar im Robenhauser Ried, als ihm Scherben und Knochen auffielen. Aus Neugier wurde Lebenswerk: rund 60 Jahre Grabung, ein Fundplatz von europäischem Rang — und 1893 die Ehrendoktorwürde der Universität Zürich für einen Mann, der mit 15 die Schule verlassen musste.
Beim Torfstechen findet Messikommer einen menschlichen Unterkiefer — der erste Hinweis, dass hier einst Menschen lebten.
Eine Pfeilspitze aus Feuerstein: für ihn der «erste Fund aus der Pfahlbautenzeit». Die Leidenschaft ist geweckt.
Bei der Korrektion des Aabachs legen rund 30 Männer in einer Flusskrümmung sonderbare Pfähle frei. Messikommer gräbt sofort — und stösst auf die Siedlung. Die offizielle Entdeckung der Pfahlbauer von Robenhausen.
Robenhausen wird zum Begriff: Fachleute aus ganz Europa reisen an. Man spricht von der «époque robenhausienne» — einer eigenen Kulturstufe.
Die Universität Zürich verleiht dem Autodidakten den Ehrendoktor für seine Verdienste um die prähistorische Forschung.
Sieben Objekte aus dem Alltag der PfahlbauerDie Menschen, die in den Ufersiedlungen der Jungstein- und Bronzezeit lebten. → Glossar — vom EinbaumEin Boot aus einem einzigen ausgehöhlten Baumstamm. → Glossar bis zu den Leinsamen. Jedes ist ein kleines Fenster in das Leben am See vor 5000 Jahren.
Modul 3 öffnen — die durchsuchbare Objektdatenbank → Wie entstanden diese Dinge? → Modul 7 · Handwerk & Experiment (zum Mitmachen)Illustrationen schematisch · Hier lassen sich später CC-lizenzierte Objektfotos aus Europeana, der Deutschen Digitalen Bibliothek oder dem Museum Wetzikon einsetzen.
Zur selben Zeit, als in Ägypten die Pyramiden entstanden, lebten am Pfäffikersee Bäuerinnen und Bauern in Häusern am Wasser. Klicken Sie sich durch ihren Tag.
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Diese Lernwelt ist ein Prototyp: niederschwellig, mehrsprachig, barrierearm, KI-gestützt erstellt — und auf jedem Webspace lauffähig. Sie zeigt, wie ein kleines Museum sein Welterbe für ein grosses Publikum sichtbar machen kann, ohne grosses Budget.
Inhalte, die geteilt, verlinkt und im Unterricht genutzt werden — über die Öffnungszeiten hinaus.
Audioausgabe heute, mehrsprachige Inhalte in Planung — Vermittlung, die niemanden ausschliesst.
Objekttexte, Übersetzungen und Audioskripte entstehen schneller. Nächster Schritt: ein dialogfähiger KI-Guide zu den Funden.